Better safe than sorry: So schützt du deine Kälber ab Tag 1

Leitner Andi
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Der gefährlichste Tag im Leben eines Kalbes? Der erste! Denn für den Rindernachwuchs ist nicht nur die Umgebung neu, sondern auch all die Keime, Viren und Bakterien, die sie bewohnen. Wir haben uns angesehen, wie man Kälber schon ab Tag 1 gegen Rindergrippe und Co schützen kann.

Rindergrippe und Kälberdurchfall gehören zu den häufigsten Rindererkrankungen in den heimischen Ställen und stellen Landwirtinnen und Landwirte regelmäßig vor große Herausforderung. Zum einen zeitlich, denn erkrankte Tiere sind viel intensiver zu betreuen, zum anderen aber auch wirtschaftlich. Zu den Behandlungskosten bei einer akuten Erkrankung kommen auch noch die Langzeitfolgen. So zeigen Studien beispielsweise, dass Rinder, die Kälberdurchfall hatten, deutlich häufiger auch an der Rindergrippe erkranken. Und Tiere, die die Rindergrippe hatten, geben in der ersten Laktation etwa 525 Kilogramm weniger Milch, erreichen die Besamungsreife erst 15 Tage später und müssen aufgrund der verschlechterten Futterverwertung auch rund 2 Monate länger gemästet werden. 

Prävention bringt auch für später was: im Falle einer Rindergrippe beispielsweise eine Ersparnis von 250 Euro.

Typische Symptome der Rindergrippe:

  • Fieber (über 39,5° Celsius)

  • Klarer Ausfluss aus Nase und Augen 

  • Husten

  • Beschleunigte Atmung

  • Absonderung von der Herde und verringerte Fresslust

Das Tiergesundheitsunternehmen MSD hat versucht, das Ganze auch in Zahlen auszudrücken: Eine Rindergrippe kostet den Betrieb bis zu 250 Euro pro Tier. Wer beim ersten Verdacht schon den Tierarzt holt, kann vielleicht noch ein wenig sparen. Deutlich billiger sind aber diese Wege, damit es überhaupt erst gar nicht dazu kommt.

Und wenn die Kälber quietschfidel im Stall herumtollen, macht die Arbeit auch deutlich mehr Spaß, oder?

Viel hilft viel – vor allem wenn's um Biestmilch geht.

Mehr ist mehr: Kolostrum-Management

Auch wenn die Hygiene- und Haltungsbedingungen in einem Stall vorbildlich sind, kann es immer wieder zu Ausbrüchen der Rindergrippe kommen. Das Problem bei solchen Atemwegserkrankungen: Je mehr Tiere erkranken, desto höher auch die Erreger-Belastung im Stall. Vor allem Kälber, die bei der Geburt noch nicht über Antikörper verfügen, sind hier leichte Beute. Abhilfe schafft ein ordentliches Kolostrum-Management. Als Faustregel gilt: 3 Liter innerhalb der ersten 2 Stunden und weitere 2 bis 3 Liter in den darauffolgenden 10 Stunden. Am ersten Tag nach der Geburt ist die Darmwand des Kalbes für die in der Biestmilch enthaltenen Antikörper noch durchlässig – sie gelangen also sehr rasch ins Blut und schützen damit das Kalb. 

Noch besser funktioniert das alles, wenn die Mutterkuh vorab gegen die gängigen Erreger geimpft wurde, denn über das Kolostrum werden in diesem Fall noch mehr Antikörper direkt an das Kalb weitergeben.

Durch aktives Kolostrum-Management lässt sich die Zeit bis zur Grundimmunisierung durch Impfungen überbrücken – wichtig sind hier die ersten 12 Stunden.

Beim Impfen immer der Nase nach

Wer den Kälbern neben dem Kolostrum noch einen weiteren Trumpf in den Ärmel (oder in diesem Fall wohl eher in die Nase) stecken will, hat zusätzlich die Möglichkeit, seine Tiere bereits ab dem ersten Tag gegen die viralen Haupterreger (BRSV und PI3-V) der Rindergrippe zu impfen. MSD Tiergesundheit bietet dazu einen intranasalen Impfstoff an. Der Vorteil: Im Gegensatz zu klassischen Vakzinen entfaltet eine intranasale Impfung ihre Wirkung extrem schnell und dank der lokalen Verabreichung in den Atemwegen auch an den richtigen Stellen. 

Immer der Nase nach: Intranasale Impfungen wirken schnell und direkt.

Das MSD Qualitätskalb

Wer seine Kälber gut schützt, hat auch mit der Mutterkuh weniger Probleme. Und mit dem nächsten Kalb. Aus diesem Grund verfolgt MSD Tiergesundheit einen ganzheitlichen Ansatz und bietet als einziger Universalanbieter Impfstoffe und Medikationen aus den verschiedensten Bereichen an. Wenn du deine Rinder und damit deinen Betrieb absichern möchtest, frag einfach bei der Tierärztin oder beim Tierarzt deines Vertrauens nach dem MSD Qualitätskalb – die kennen sich dann schon aus!