Nachts im Revier: Was dir ohne Wärmebild entgeht

Leitner Andi
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Zwei Typen sitzen nach Einbruch der Dunkelheit an einer Kirrung. Der eine sieht Bachen, Frischlinge und ein paar Überläufer. Der andere sieht: gar nix. Wie kann das sein? Vielleicht liegt’s daran, dass einer von ihnen noch nie in einem Revier unterwegs war und auch keine Ahnung hat, was beispielsweise ein Überläufer ist. Vielleicht liegt es aber auch an dem Wärmebildgerät, das der andere dabei hat.

Dieser Andere ist übrigens Matthias Kniže. Mit drei hat er seinen Vater zum ersten Mal ins Revier begleitet, mit 16 dann selbst die Jagdprüfung gemacht und im letzten April mit knappen 22 Jahren auch noch die Prüfung zum Aufsichtsjäger abgelegt. Man kann also mit besten Wissen und Gewissen sagen: Der gebürtige Wiener ist ein passionierter Jäger.

Matthias Kniže testet das KAHLES HELIA TI 35

Jungjäger mit Erfahrung: Matthias Kniže 

Aus diesem Grund wird er uns auch zur wildesten Messe für moderne Jagd begleiten, die erstmalig von 24. bis 26. Juni im Gutshof des Schloss Glanegg bei Salzburg stattfindet: zur WÜD. Vorher haben wir ihn aber noch gebeten, uns zu erklären, was ein Wärmebildgerät wie das KAHLES HELIA TI 35 wirklich bringt. Er wollte es uns lieber zeigen und hat unseren Fotografen deshalb auf einen Hochsitz entführt.

Das KAHLES HELIA TI 35 Wärmebildgerät im Test

Da schaust: Das KAHLES HELIA TI 35 macht die Nacht zum Tag. Und ist mit einem Gewicht von nur 430 Gramm eigentlich für den einhändigen Gebrauch optimiert.

Alle Vorteile auf einen Blick

Neben dem offensichtlichsten Vorteil: „Man kann im Dunkeln sehen“ hat das KAHLES HELIA auch noch weitere Asse im Ärmel. „Im Gegensatz zu Restlichtverstärkern hab ich mit einem Thermalgerät wie dem KAHLES auch im Unterholz und bei Nebel eine gute Sicht“, erklärt Matthias. „Das kann auch untertags sehr nützlich sein, oder bei der Nachsuche.“

Links der Blick durch das Objektiv des Fotografen. Rechts: Der Blick durch das KAHLES HELIA im Red Only Modus. Schon ein kleiner Unterschied.

Alarmstufe Rot?

Ohne Vollmond wird es des Nächtens ziemlich finster. Das Wärmebildgerät schafft Abhilfe. Die Bedienung mit einem smarten Zwei-Knopf-System ist dabei denkbar einfach: Ein Knopf zum ein Ein- und Ausschalten, ein weiterer, um zwischen den Farbmodi zu wechseln. Zur Auswahl stehen White Hot, Black Hot und wie hier: Red Only. Egal welchen Modus man aber anwendet, das OLED-Display mit einer Auflösung von 1.024×768 Pixel liefert ein erstklassiges Bild. Dazu kommt eine Sehfeldbreite von 19 Metern auf 100 Meter Distanz und ein vierfacher digitaler Zoom. Dank Neigungs- und Bewegungssensor erkennt das Gerät übrigens auch, wenn es nicht verwendet wird und schaltet sich automatisch ab. Darum läuft der Akku auch bis zu acht Stunden.

Und wieder sieht der Fotograf schwarz. Das Thermalgerät zeigt dagegen auch die Frischlinge in „Black Hot.

„Für die Distanzen, die beim Schwarzwild üblich sind, ist so ein Wärmebildgerät ideal“, meint Matthias. Einen entscheidenden Vorteil sieht er auch darin, dass man durch den Einsatz von Thermalgeräten auch verdeckte Frischlinge erkennt. „Es kommt dadurch zu keinen Fehlabschüssen von führenden Bachen."

Hier gibt's noch mehr Infos:
KAHLES


PS: Außer Bachen, Frischlingen und ein paar Überläufern haben wir leider nichts spannendes entdeckt. Keine geheimen Liebespaare, keine Ex-Politiker beim Bäume umarmen, nix. Aber beim nächsten Mal vielleicht ;)