Ausverkauft: Max Grünzinger's Online-Shop ist offline

Leitner Andi

Seine Memes ernten Lacher, er selbst lieber Holz. Trotzdem gab es lange keine WhatsApp-Gruppe, die ohne ihn ausgekommen ist. Zwischenzeitlich hatte Max Grünzinger sogar seinen eigenen Online-Shop, der inzwischen leider wieder offline genommen wurde. Wir haben nachgefragt warum.

„Die Erfahrung is na ned aso do, owa des wiad scha.“ Wenn du beim Lesen dieses Satzes nicht einen jungen Bayern mit Forsthelm siehst, dann hast du entweder kein WhatsApp oder einfach keine Freunde. In beiden Fällen können wir dich aber beruhigen: Wir haben weiter unten ein paar Memes gesammelt. Nachteil: Die wirklich lustigen können wir aus Gründen des Jugendschutzes und der Sittlichkeit nicht zeigen. Wir sagen nur: „Schoaf hammas, des passt!“

Damit hat alles angefangen: eine Doku im Bayrischen Rundfunk

Begonnen hat alles 2018 mit einer Fernsehdoku im Bayerischen Rundfunk. Das Thema, wie sollte es anders sein: Brennholz. Durch „Mundpropaganda“ wurden die Produzenten bei der Recherche auf einen jungen Buam aufmerksam, der seiner Freizeit gerne mit Unimog und Motorsäge im Wald verbringt: Max Grünzinger.

„Des wiad scha!“

Die Doku wurde ausgestrahlt und vergessen, was aber blieb, waren die Wortmeldung des damals 19-jährigen, die so ziemlich hinter jedes Video passen, das man sich nur vorstellen kann. Max selbst tauchte erst zwei Jahre auf: mit neuer Facebook-Seite, Instagram und einem Youtube-Channel. Innerhalb kürzester Zeit sammelte er über tausende Likes mit der Ankündigung eines eigenen Online-Shops. Und der ist seit Sommer 2022 leider wieder weg. "Wir haben das ganze Projekt eigentlich nur für ein halbes Jahr geplant und es zwischenzeitlich sogar einmal verlängert, aber der Max wollte wieder seine Ruhe haben. Manche Fans waren schon sehr aufdringlich", erklärt uns der Betreiber.

Schade, sagen wir, aber völlig verständlich. Und wir haben ja immer noch die Memes!

Titelbild: Facebook/Max Grünzinger