Dieser Instagram-Account beweist, wie viel Spaß Saisonarbeit macht

Luger Sabrina
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Verena Geissler ist jung, genießt ihr Leben – und arbeitet in der Tourismusbranche. hektar sprach mit ihr darüber, wie Saisonarbeit wirklich abläuft und welche Chancen sie jungen Menschen bietet.

„Du musst dir im Klaren darüber sein, dass es eine anstrengende Hacken ist. Aber es macht unglaublich Spaß und du lernst enorm viel für’s Leben. Außerdem passt auch das Geld, sonst würde es ja keinen Sinn machen, das zu tun“, erzählt Verena Geissler. Die 26-Jährige aus Klagenfurt ist in einer Gastro-Familie aufgewachsen. Schon ihre Eltern haben unterschiedliche Lokale betrieben. Dass sie denselben Weg einschlagen wird, dachte sie aber nicht.

Nach der Matura am Gymnasium entschied sich Verena nämlich, Gesundheitsmanagement zu studieren. Ein Bereich, in dem sie auch trotz Bachelorabschluss nicht arbeiten möchte: „Es macht mir in der Gastro einfach mehr Spaß! Ich könnte mir heute nicht vorstellen, jeden Tag im Büro zu sitzen.“

„Willst’ mit auf Saison fahren?“

Bereits in der Schulzeit und während des Studiums hat sie sich mit dem Kellnern Geld dazuverdient. Live dabei war sie so zum Beispiel bei Harley und GTI Treffen. Und im Winter 2018 kam dann die Frage vom großen Bruder: „Willst’ mit auf Saison fahren?“ Und sofort packte Verena ihre sieben Zwetschken und machte sich samt Hund auf den Weg nach Kühtai.

Seither arbeitet sie von Saison zu Saison und möchte es auch nicht mehr anders: „Ich weiß, dass irgendwann der Moment kommen wird, wo ich sag’, das war’s. Aber jetzt möchte ich nicht ans Aufhören denken.“ Die Saisonarbeit macht der Kärntnerin unglaublich viel Spaß und das zeigt sie auch auf ihrem Instagram-Account.

Party mit Maß und Ziel

„Also es ist schon recht viel Party, weil man gerne mal ein Glas mittrinkt und Spaß hat. Aber wir, also ich und meine Kolleginnen und Kollegen, wissen, wann wir runterschrauben müssen. Sonst würde das nicht gehen. Und außerdem bin ich im Winter in Kühtai gewesen, das ist ein recht kleines Gebiet mit vielen Familien, da geht es sowieso etwas ruhiger zu. Und im Sommer am Wörthersee ist generell alles sehr locker“, erzählt die 26-Jährige.

In ihren Pausen findet man Verena dann im Wasser oder auf der Piste. Sport ist ihr nämlich sehr wichtig: „Wenn du sportlich bist, dann bist du am Ende des Tages ausgelastet und nicht müde.“ Und diese Energie braucht sie auch, denn Verena hat einen Schäferhund, den sie auf Saison mitnimmt. Ihr Alltag in Tirol schaut dann ungefähr so aus: Von sechs bis acht Uhr morgens geht es gemeinsam mit dem Hund auf den Berg, um zehn Uhr in die Arbeit und danach noch einmal mit dem Hund raus.

„Der schlaft dann, wenn ich arbeiten bin. Dass es viel zum Organisieren gibt und ich sehr aktiv sein muss, damit habe ich gerechnet. Aber das macht mir nix aus. Und wenn ich einmal wirklich zach bin, dann kann ich es mir auch einmal leisten, eine kleinere Runde mit ihm zu gehen“, erzählt Verena.

Freundschaften entstehen

Einen Nachteil an der Saisonarbeit beziehungsweise generell an der Gastronomie sieht sie in den Arbeitszeiten: „Ein Brunch in der Früh mit meinen Freundinnen geht sich oft nicht aus und auch am Abend kann ich dann nicht so lange unterwegs sein. Aber das ist nicht schlimm. Heute kann man Freundschaften auch aufrechterhalten ohne dass man sich ständig sieht.“ Dafür unternimmt Verena dann viel mit ihren Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen: „Im Endeffekt sind das dann deine Leute, die mit dir das gleiche Leben führen und auch gleiche Arbeitszeiten haben. Die Gastronomen unter sich finden sich immer. Und ehrlich gesagt, gibt’s auch keine lustigere Runde, mit der man was unternehmen kann.“

Jetzt geht’s weiter

„Corona war bei uns recht schwierig, weil die ganze Family betroffen war. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt im Mai wieder aufmachen haben können. Es ist super angelaufen, die Leute kommen getestet. Da merke ich, dass mir das Arbeiten schon sehr abgegangen ist“, erzählt die Kärntnerin.

Der Startschuss für das Comeback des heimischen Tourismus ist mit dem Aufsperren gegeben. Und mit dem Auf geht’s Prozess des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) soll unser Land als Tourismusnation wieder an die Weltspitze gebracht werden. Auf geht’s!

Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander für Gäste und Gastgeberinnen und Gastgeber in Bezug auf Corona bzw. alles rund um den Tourismus findest du einfach erklärt unter: www.sichere-gastfreundschaft.at

 

(Entgeltliche Einschaltung des BMLRT)